Was kostet eine Immobilien-Website? Makler, Bauträger und Projekt getrennt gerechnet

Design- und Engineering-Team

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Deutschland, Schweiz
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5 Minuten

„Immobilien-Website“ meint drei verschiedene Dinge. Die Website eines Maklers soll Eigentümer gewinnen und Objekte zeigen. Die Website eines Bauträgers stellt das Unternehmen und seine Projekte dar. Eine Projektwebsite verkauft die Wohnungen eines einzelnen Neubaus. Jede hat eigene Kostentreiber. Wer sie in einem Angebot vermischt, kann nichts vergleichen.

Preise nennen wir nicht. Sie hängen von deinem Umfang ab und wären ohne ihn geraten. Hier siehst du, was bei jeder Art den Aufwand bestimmt.

Drei Arten im Vergleich

MaklerwebsiteBauträgerwebsiteProjektwebsite
ZielEigentümer gewinnen, Objekte vermarktenVertrauen bei Käufern, Partnern und GrundeigentümernDie Einheiten eines Projekts verkaufen oder vermieten
LebensdauerJahreJahreBis zum Abverkauf, danach Referenz
Größter KostentreiberAnbindung an die MaklersoftwareProjektportfolio und InhalteEinheitenliste, Visualisierungen, Wohnungsfinder
PflegeLaufend, Objekte kommen und gehenBei neuen Projekten und MeldungenIntensiv während des Vertriebs

Maklerwebsite

Die meisten Makler arbeiten mit einer Maklersoftware wie onOffice, Propstack oder FLOWFACT. Die Objekte sollen von dort automatisch auf die Website kommen. Wie das geht, bestimmt einen großen Teil des Aufwands.

  • Objektdaten: Viele Programme exportieren im Format OpenImmo oder bieten eine eigene Schnittstelle. Eine fertige Einbindung ist schneller. Eigene Objektseiten mit Filtern und Kartenansicht kosten mehr, sehen aber nach deiner Marke aus.
  • Eigentümergewinnung: Bewertungsformulare, Ratgeberseiten und Seiten für deine Orte bringen Verkäufer. Jede dieser Seiten braucht Text mit echtem lokalem Wissen.
  • Standorte: Mehrere Büros mit eigenem Team und eigenem Gebiet erhöhen die Zahl der Seiten.
  • Anfragen: Landen sie als Kontakt in der Maklersoftware, entfällt das Abtippen. Das braucht eine saubere Feldzuordnung.

Günstiger wird es, wenn du bei der Darstellung der Objekte die Einbindung deines Softwareanbieters nutzt. Teurer wird es mit eigener Suche, Merkliste und Suchaufträgen. Mehr dazu bei Websites für Makler.

Bauträgerwebsite

Die Website eines Bauträgers spricht mehrere Gruppen an: Käufer, Grundeigentümer, Gemeinden, Banken und Partner. Sie zeigt laufende und abgeschlossene Projekte. Die Kostentreiber:

  • Projektportfolio: Jedes Projekt bekommt eine Seite mit Bildern, Daten und Status. Eine gut gebaute Vorlage macht neue Projekte zur reinen Pflegearbeit.
  • Bildmaterial: Renderings, Baustellenfotos und Fotos fertiger Gebäude. Fehlen sie, kommt ein Fotograf oder ein Visualisierer dazu.
  • Grundstücksankauf: Eine Seite für Grundeigentümer mit Formular bringt Flächen. Sie braucht klare Kriterien, was du suchst.
  • Verbindung zu Projektwebsites: Haben Projekte eigene Websites, muss die Firmenseite sauber dorthin führen.

Projektwebsite

Eine Projektwebsite hat ein Ziel: die Einheiten verkaufen oder vermieten. Sie lebt bis zum Abverkauf und hat oft einen eigenen Namen und eine eigene Domain. Die Kostentreiber:

  • Projektmarke: Name, Logo und Bildsprache für das Projekt. Gibt es sie schon, sinkt der Aufwand.
  • Einheitenliste: Eine Tabelle mit Fläche, Zimmern, Preis und Status, die sich leicht pflegen lässt. Je mehr Einheiten, desto wichtiger sind Filter.
  • Visualisierungen: Renderings, Kamerafahrten oder Rundgänge kosten oft mehr als die Website selbst. Sie entstehen meist bei einem eigenen Visualisierer.
  • Wohnungsfinder: Ein 2D- oder 3D-Finder ist der größte optionale Posten. Was ihn treibt, steht in Was kostet ein Wohnungsfinder.
  • Kampagnen: Landingpages für Anzeigen und Messungen mit Einwilligung.

Welche Inhalte eine Projektwebsite braucht, zeigt die Checkliste für Neubau-Projektwebsites. Mehr zum Angebot liest du bei Projektwebsites.

Was alle drei gemeinsam haben

  • Texte: Wer schreibt Lagebeschreibung, Ausstattung und Leistungen? Neue Texte sind ein eigener Posten.
  • Rechtliches: Impressum, Datenschutz und Cookie-Einwilligung. Mehr in der DSGVO-Checkliste.
  • Sprachen: Internationale Käufer brauchen eine zweite Sprache. Das betrifft auch Exposés und Formulare.
  • Pflege: Wer ändert Status und Preise? Je einfacher das geht, desto aktueller bleibt die Seite.

Was oft vergessen wird

  • Domain und E-Mail: Eine eigene Projektdomain braucht Registrierung, Verlängerung und oft eigene Adressen für den Vertrieb.
  • Bildrechte: Renderings dürfen nicht automatisch in Anzeigen und auf Portalen erscheinen. Klär das mit dem Visualisierer.
  • Exposés: PDF-Exposés pro Einheit lassen sich aus denselben Daten erzeugen wie die Website. Das spart doppelte Pflege.
  • Weiterleitungen: Ersetzt die neue Website eine alte, braucht jede alte Adresse ein Ziel.

Eine Vorlage für viele Projekte

Planst du mehrere Projekte, rechnet sich eine gemeinsame Vorlage. Die erste Projektwebsite trägt den Aufwand für Aufbau und Design. Jedes weitere Projekt bekommt eigene Farben, Bilder und Daten auf derselben Technik. Das senkt den Aufwand pro Projekt und vereinfacht die Pflege. Die Vorlage kann auch mit der Bauträgerwebsite verbunden sein, damit neue Projekte dort von selbst erscheinen.

So holst du ein belastbares Angebot ein

  1. Welche Art Website: Makler, Bauträger, Projekt oder eine Kombination.
  2. Bei Maklern: Name der Maklersoftware und gewünschte Objektdarstellung.
  3. Bei Bauträgern: Zahl der laufenden und abgeschlossenen Projekte.
  4. Bei Projekten: Zahl der Einheiten, vorhandene Pläne, Renderings und Vertriebsstart.
  5. Wer Texte und Bilder liefert.
  6. Sprachen und Märkte, etwa Deutschland und Schweiz.
  7. Wer nach dem Start pflegt.

Bitte um ein Angebot, das die drei Arten getrennt ausweist. So siehst du, wofür du zahlst, und kannst später einzelne Teile erweitern.

Häufige Fragen

Nicht immer. Kleine Projekte passen oft als Seite auf die Bauträgerwebsite. Eine eigene Projektwebsite lohnt sich bei vielen Einheiten, eigener Projektmarke oder eigenen Kampagnen.

Für den Start oft ja. Sie sieht aber ähnlich aus wie die Seiten anderer Makler. Eine eigene Website zeigt deine Marke und dein Gebiet und kann trotzdem die Objekte aus der Software übernehmen.

Das hängt davon ab, wie viel dein Team selbst erledigt. Werden Objekte und Status automatisch übernommen, bleibt wenig Handarbeit. Plan dazu Hosting, Updates und gelegentliche Änderungen ein.

Die Projektwebsite wird zur Referenz oder leitet auf die Bauträgerwebsite weiter. Die Domain solltest du behalten, damit Links und Rankings nicht ins Leere führen.

Der erste Schritt

Schreib auf, welche der drei Websites du brauchst und in welcher Reihenfolge. Notier bei jeder, wer sie nach dem Start pflegt. Mit dieser Liste lässt sich der Aufwand getrennt schätzen. Wie wir Projektwebsites für Neubauten bauen, liest du bei Projektwebsites.

Geschrieben von

Aqtelo-Team

Design- und Engineering-Team

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Mehr zu diesem Thema im Bereich Experience. Dort steht, was dazugehört und wann es nicht passt.

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