Landingpage-Optimierung: Prüfliste für mehr Anfragen

Design- und Engineering-Team

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Deutschland, Schweiz
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5 Minuten
Handgezeichnetes Website-Wireframe auf Papier.

Landingpage-Optimierung heißt, eine Seite so zu verbessern, dass mehr Besucher anfragen, einen Termin buchen oder kaufen. Du bekommst mehr Anfragen aus demselben Werbebudget, ohne mehr Klicks einzukaufen. Die größten Hebel liegen fast immer an denselben sieben Stellen: Angebot, Ziel, Anzeige, Formular, Vertrauen, Ladezeit und Tests.

Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage ist eine Seite, auf der Besucher aus einer Anzeige, einem Newsletter oder einer Suche landen. Sie hat genau ein Ziel. Damit unterscheidet sie sich von einer Startseite, die viele Wege anbietet. Wann du eine eigene Landingpage brauchst, erklärt unser Ratgeber Landingpage oder Website.

Die Conversion-Rate ist der Anteil der Besucher, die das Ziel erreichen.

Was das für dein Unternehmen heißt: Steigt die Conversion-Rate, sinken deine Kosten pro Anfrage, bei gleichem Budget.

Bevor du etwas änderst: wissen, was zählt

Prüf zuerst, ob du diese drei Dinge siehst:

  • Wie viele Besucher kommen auf die Seite, und woher?
  • Wie viele davon schicken das Formular ab?
  • Welche dieser Anfragen kann dein Vertrieb wirklich brauchen?

Was das für dein Unternehmen heißt: Die dritte Zahl ist die wichtigste. Eine Seite mit vielen unpassenden Anfragen kostet deinen Vertrieb Zeit. Leg deshalb vorher fest, was eine qualifizierte Anfrage ist.

Die Prüfliste: Landingpage optimieren in sieben Schritten

1. Das Angebot ist sofort klar

Der obere Teil der Seite, den man ohne Scrollen sieht, entscheidet, ob jemand bleibt. Dort müssen drei Dinge stehen: was du anbietest, für wen und was der nächste Schritt ist.

  • Die Überschrift sagt, was der Besucher bekommt, nicht wie dein Unternehmen heißt.
  • Eine Unterzeile nennt die Zielgruppe oder das Ergebnis.
  • Der Button ist sichtbar und sagt, was passiert, etwa „Erstgespräch buchen“.

Ein einfacher Test: Zeig die Seite fünf Sekunden lang jemandem, der du nicht kennt. Kann die Person danach sagen, was du anbietest?

Was das für dein Unternehmen heißt: Wer in den ersten Sekunden nicht versteht, was du bietest, ist weg. Den Klick hast du trotzdem bezahlt.

2. Ein Ziel pro Seite

Jeder zusätzliche Link ist ein Ausgang. Eine Landingpage führt zu genau einer Handlung.

  • Es gibt nur eine Handlung, zu der die Seite führt.
  • Die Hauptnavigation ist reduziert oder ausgeblendet.
  • Andere Angebote stehen auf eigenen Seiten.

Was das für dein Unternehmen heißt: Besucher verlieren sich nicht auf deiner Website, sondern landen im Formular.

3. Die Seite hält, was die Anzeige verspricht

Wer auf eine Anzeige klickt, erwartet genau das, was dort stand. Weicht die Seite ab, springen Besucher ab. Bei Google Ads zahlst du zudem oft mehr pro Klick, wenn die Seite nicht zur Anzeige passt.

  • Die Überschrift greift die Worte der Anzeige auf.
  • Angebot, Preis oder Aktion aus der Anzeige stehen auf der Seite.
  • Unterschiedliche Zielgruppen bekommen eigene Seiten oder Varianten.

Was das für dein Unternehmen heißt: Anzeige und Seite gehören in eine Hand. Sonst zahlst du für Klicks, die auf der Seite verloren gehen.

4. Das Formular fragt nur, was du brauchst

Jedes Feld ist eine Hürde. Frag nur, was der Vertrieb für den ersten Kontakt wirklich braucht.

  • Jedes Pflichtfeld ist nötig. Alles andere ist optional oder fällt weg.
  • Jedes Feld hat eine klare Beschriftung.
  • Fehlermeldungen sagen, was zu tun ist.
  • Auf dem Handy lässt sich das Formular bequem ausfüllen.
  • Der Hinweis zum Datenschutz steht unter dem Button und ist verlinkt.

Bei längeren Anfragen hilft ein Formular in Schritten. Die erste Frage ist leicht, die Kontaktdaten kommen zuletzt.

Was das für dein Unternehmen heißt: Weniger Felder heißen mehr Anfragen. Die Details klärt dein Vertrieb ohnehin im Gespräch.

5. Vertrauen dort, wo Zweifel entstehen

Besucher fragen sich: Kann dieser Anbieter das? Was passiert nach der Anfrage? Die Antworten gehören auf die Seite.

  • Referenzen oder Kundenlogos stehen nahe am Button, sofern du sie zeigst darfst.
  • Der Ablauf nach der Anfrage ist in wenigen Schritten beschrieben.
  • Ein Ansprechpartner hat Namen und Foto.
  • Häufige Einwände sind in einem kurzen FAQ beantwortet.

Was das für dein Unternehmen heißt: Wer weiß, was nach dem Klick passiert, schickt das Formular eher ab.

6. Die Seite lädt schnell, auch auf dem Handy

Eine langsame Seite verliert Besucher, bevor sie das Angebot sehen. Wie Ladezeit und Anfragen zusammenhängen, zeigt unser Ratgeber Ladezeit und Anfragen.

  • Die Seite ist auf dem Handy getestet, zum Beispiel mit PageSpeed Insights von Google.
  • Bilder und Videos bremsen den Aufbau nicht.

Was das für dein Unternehmen heißt: Jeder Besucher, der vor dem Laden abspringt, ist ein bezahlter Klick ohne Chance auf eine Anfrage.

7. Änderungen werden geprüft

Nicht jede gute Idee bringt mehr Anfragen. Prüf Änderungen einzeln, damit du weißt, was gewirkt hat.

  • Bei vielen Besuchern: zwei Fassungen gleichzeitig gegeneinander testen (A/B-Test).
  • Bei weniger Besuchern: gleich lange Zeiträume vorher und nachher vergleichen.
  • Jede Änderung ist mit Datum notiert.
  • Die Qualität der Anfragen wird mit dem Vertrieb besprochen.

Was das für dein Unternehmen heißt: du behältst nur, was nachweislich Anfragen bringt, und weißt, warum.

Wo du anfängst

Beginn dort, wo die meisten Besucher verloren gehen. Springen viele sofort ab, liegt es meist an Angebot, Anzeige oder Ladezeit. Bleiben sie lange und fragen trotzdem nicht an, liegt es eher an Vertrauen oder Formular.

Was das für dein Unternehmen heißt: du musst nicht alles auf einmal ändern. Ein Punkt mit großer Wirkung reicht für den Anfang.

Typische Fehler

  • Die Startseite dient als Ziel für alle Anzeigen.
  • Die Überschrift ist ein Slogan statt eines Angebots.
  • Mehrere Buttons mit unterschiedlichen Zielen konkurrieren.
  • Das Formular fragt nach Budget, Telefon und Firmengröße, bevor jemand Vertrauen hat.
  • Gezählt werden nur Anfragen, nicht ihre Qualität.

Häufige Fragen

Das hängt stark von Branche, Angebot und Herkunft der Besucher ab. Vergleich deine Seite deshalb vor allem mit sich selbst, vor und nach jeder Änderung.

So lang, wie es für die Entscheidung nötig ist. Ein einfaches Angebot braucht wenig Text. Eine teure B2B-Leistung braucht mehr Belege, Ablauf und Antworten auf Einwände.

Nicht für jede Anzeige, aber für jedes Angebot und jede klar getrennte Zielgruppe. Die Botschaft der Anzeige sollte sich auf der Seite wiederfinden.

So wenige wie möglich. Frag nur, was dein Vertrieb für den ersten Kontakt braucht.

Wenn du regelmäßig Budget in Anzeigen stecken, meist ja. Schon wenige zusätzliche Anfragen pro Monat können die Kosten decken. Prüf das an deinen eigenen Kosten pro Anfrage.

Wobei Aqtelo hilft

Als Agentur für Conversion-Optimierung holen wir mehr qualifizierte Anfragen aus deinen bestehenden Besuchern. Anzeige und Landingpage kommen aus einem Team, also kennt der Texter der Anzeige die Seite, auf der sie landet. Das Ziel legen wir vorher gemeinsam fest, jeden Monat siehst du im Bericht, was jede Anfrage gekostet hat. Werbekonten, Seiten und Daten gehören dir.

Geschrieben von

Aqtelo-Team

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