Landingpage oder Website: Was deine Kampagne wirklich braucht

Design- und Engineering-Team

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Fokus
Deutschland, Schweiz
Lesezeit
4 Minuten
Handgezeichnetes Website-Wireframe auf Papier.

Dein Team plant eine Kampagne auf Google, Meta oder LinkedIn. Bald kommt die Frage: Schicken wir die Klicks auf die Website oder bauen wir eine eigene Seite? Die Antwort hängt an drei Dingen. Woher kommen die Besucher, wie viel musst du erklären, und wie lange soll die Seite arbeiten?

Hier steht, wie du entscheidest. Dazu eine Checkliste für jede Variante und der häufigste Fehler, den wir bei Kampagnenseiten sehen.

Der Unterschied

Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit einem Ziel. Der Besucher kommt aus einer Anzeige, einem Post oder einer E-Mail. Die Seite führt ihn zu einer Handlung, etwa einer Anfrage oder einem Download. Meist fehlt das Menü, damit nichts ablenkt.

Eine Website ist ein Netz verbundener Seiten: Start, Leistungen, Referenzen, Über uns, Kontakt, Blog. Sie beantwortet viele Fragen für verschiedene Besucher. Suchmaschinen finden dort viel Inhalt zum Indexieren.

LandingpageWebsite
ZielEine HandlungInformieren, Vertrauen schaffen, überzeugen
Typischer TrafficAnzeigen, E-Mail, Social MediaSuche, direkte Aufrufe, Empfehlungen
NavigationKeine oder minimalVolles Menü
InhaltEin Angebot, eine GeschichteLeistungen, Team, Referenzen, Antworten
LebensdauerWochen bis MonateJahre
Wert für die SucheAllein geringWächst mit jeder Seite

Wann eine Landingpage passt

  • du bewirbst ein bestimmtes Angebot, etwa ein Whitepaper, ein Webinar, eine Analyse oder einen Produktstart.
  • Die Kampagne spricht eine Zielgruppe an, zum Beispiel eine Branche oder eine Rolle wie Einkaufsleitung.
  • du testest eine Idee und willst sehen, ob jemand reagiert, bevor du mehr investierst.
  • Die Aktion ist befristet, etwa eine Messe oder ein Event.

Eine passende Landingpage hilft auch deinem Werbebudget. Google Ads bewertet die Erfahrung auf der Zielseite als Teil des Qualitätsfaktors. Eine Seite, die zur Anzeige passt und schnell lädt, kann den Klickpreis senken. Wie stark, hängt von Markt und Kampagne ab.

Wann du eine Website brauchst

  • du bietest mehrere Leistungen an oder sprechen mehrere Zielgruppen an. Eine einzelne Seite wird dann zur Textwüste.
  • du willst in der Suche gefunden werden. Dafür braucht es eine Seite pro Leistung.
  • Vertrauen entscheidet. Bei größeren Aufträgen prüfen Einkäufer Referenzen, Team und Firmendaten, bevor sie anfragen.
  • KI-Assistenten sollen dich nennen. ChatGPT, Perplexity und Google lesen viele Seiten einer Website, bevor sie einen Anbieter empfehlen. Mehr dazu in Wie die KI-Suche Anbieter empfiehlt.

Beides sauber verbinden

Die meisten Unternehmen brauchen eine Website für die lange Sicht und Landingpages für einzelne Kampagnen. Der häufigste Fehler: Die Landingpage entsteht in einem anderen Baukasten, oft unter einer anderen Domain. Das trennt Analytics, Marke und Suchwert. Und es entsteht ein weiteres System, das jemand pflegen muss.

Besser liegen Kampagnenseiten in derselben Website. Besucher aus einer Anzeige sehen eine fokussierte Seite ohne volles Menü. Design, Domain, Tracking und Redaktionssystem teilen sich beide. Auf Next.js ist eine Kampagnenseite eine weitere Seite aus vorhandenen Bausteinen. Die nächste ist deshalb schnell gebaut. Wie das mit KI-Agenten aussieht, liest du in Warum moderne KI nicht an deiner Framer-Website arbeiten kann.

Auch die Messung wird einfacher. Alle Anfragen landen im selben Analytics-Konto und im selben CRM. Du siehst, welche Kampagne Anfragen bringt und welche nur Klicks. Und wer nach der Anfrage noch deine Referenzen ansieht, bleibt auf derselben Website.

Checkliste für die Landingpage

  1. Ein Ziel, ein Button. Oben, in der Mitte und am Ende wiederholt.
  2. Eine Überschrift, die zur Anzeige passt. Wer auf „Whitepaper zur NIS2-Umsetzung“ klickt, liest genau das.
  3. Der Nutzen im ersten Bildschirm. Dazu ein Satz, für wen das Angebot gedacht ist.
  4. Belege. Echte Referenzen, Logos oder Kundenstimmen. Keine erfundenen Zahlen.
  5. Ein kurzes Formular. Jedes zusätzliche Feld kostet Anfragen. Den Rest klärst du im Gespräch.
  6. Tempo am Handy. Der Hauptinhalt sollte nach höchstens 2,5 Sekunden sichtbar sein. So definiert Google einen guten LCP-Wert.
  7. Tracking mit Einwilligung. Nur so siehst du, was eine Anfrage aus jeder Kampagne gekostet hat.
  8. Impressum und Datenschutzerklärung im Footer. In Deutschland und der Schweiz gehören sie auf jede geschäftliche Seite. Mehr dazu in Impressum in Deutschland und der Schweiz.

Schnell entscheiden

deine SituationUnsere Empfehlung
Ein Angebot, bezahlter Traffic, wenige WochenLandingpage
Bestehende Website, neue KampagneLandingpage innerhalb der Website
Mehrere Leistungen, noch keine gute WebsiteWebsite, dazu eine Landingpage für die erste Kampagne
Website ist langsam oder in der Suche unsichtbarRelaunch, siehe Relaunch ohne SEO-Verlust

Häufige Fragen

Nur wenn du ein einziges Angebot hast und deine Kunden über Anzeigen oder direkte Links kommen. Wer in der Suche gefunden werden und mehrere Leistungen zeigen will, braucht eine Website.

Meist nicht. Ein Menü bietet Wege, die Seite ohne Handlung zu verlassen. Behalt Logo, Handlungsaufforderung und die rechtlichen Links im Footer.

Nicht unbedingt. Wichtiger ist eine Seite pro Angebot und Zielgruppe. LinkedIn-Besucher brauchen manchmal mehr Kontext als Besucher aus der Google-Suche. Test das mit zwei Varianten derselben Seite.

Dir. Bei Aqtelo laufen Website, Werbekonten und Daten von Anfang an auf deinen Namen. Du kannst jederzeit mit einem anderen Team weiterarbeiten.

Der erste Schritt

Öffne deine aktive Anzeige und klick selbst darauf. Steht auf der Zielseite im ersten Bildschirm genau das, was die Anzeige verspricht? Wenn nicht, ist eine eigene Kampagnenseite der schnellste Hebel. Wie wir Kampagnen und Seiten zusammen planen, liest du bei Growth.

Geschrieben von

Aqtelo-Team

Design- und Engineering-Team

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Mehr zu diesem Thema im Bereich Growth. Dort steht, was dazugehört und wann es nicht passt.

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