In ChatGPT empfohlen werden: So nennt die KI dein Unternehmen

Design- und Engineering-Team

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Deutschland, Schweiz
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ChatGPT-App auf einem Smartphone.

Ein Einkäufer fragt ChatGPT nach einem Dienstleister für sein Problem. Die Antwort endet mit drei bis fünf Firmennamen. Ob dein Unternehmen dabei ist, entscheidet sich nicht an der Größe. Es entscheidet sich daran, ob die KI deine Seiten lesen kann und ihnen traut.

Die Arbeit daran heißt Generative Engine Optimization, kurz GEO. Sie baut auf SEO auf und ersetzt es nicht. Hier steht, wie die Systeme ihre Quellen wählen und welche Schritte in welcher Reihenfolge wirken.

Wie KI-Antworten ihre Quellen wählen

Ein Sprachmodell kennt deine Firma auf zwei Wegen. Der erste sind die Trainingsdaten, also alles, was das Modell vor seinem Stichtag gelernt hat. Darauf hast du kurzfristig keinen Einfluss. Der zweite Weg ist die Websuche während der Antwort. Das Modell sucht, liest einige Seiten und nennt sie als Quelle. Hier setzt GEO an.

  • ChatGPT sucht bei aktuellen oder kommerziellen Fragen im Web. Den Suchindex dafür baut der Crawler OAI-SearchBot.
  • Google AI Overviews und AI Mode nutzen den normalen Google-Index. AI Mode zerlegt eine Frage in mehrere Teilfragen und führt die Ergebnisse zusammen.
  • Perplexity sucht bei jeder Frage im Web und zeigt die Quellen nummeriert an. Der eigene Crawler heißt PerplexityBot.

Alle drei bevorzugen Absätze, die eine Frage in ein, zwei Sätzen beantworten. Eine Seite, die mit allgemeinen Versprechen beginnt, gibt ihnen nichts zum Zitieren.

Zuerst den Crawler-Zugang prüfen

Der häufigste Grund, warum eine Seite nie zitiert wird, ist banal. Der Crawler darf nicht hinein. Oft sperrt eine pauschale Regel gegen KI-Bots die Such-Crawler gleich mit aus. Auch Firewalls und CDNs blockieren KI-Crawler teils von sich aus. Cloudflare zum Beispiel tut das bei neuen Domains seit Juli 2025 standardmäßig.

OpenAI trennt seine Bots. Du kannst jeden einzeln erlauben oder sperren:

  • OAI-SearchBot baut den Index für die ChatGPT-Suche. Sperr ihn, erscheinst du dort nicht als Quelle.
  • GPTBot sammelt Trainingsdaten. Ihn kannst du sperren, ohne Sichtbarkeit in der ChatGPT-Suche zu verlieren.
  • ChatGPT-User ruft eine Seite ab, wenn ein Nutzer ChatGPT bittet, sie zu öffnen.
  • Google-Extended regelt nur, ob Google deine Inhalte für das Training von Gemini nutzt. Auf die Suche und AI Overviews hat es keinen Einfluss.
  • PerplexityBot indexiert für die Antworten von Perplexity.

Prüf außerdem, ob deine Inhalte im HTML stehen. Eine Analyse von Vercel und MERJ kam zu dem Ergebnis, dass die großen KI-Crawler kein JavaScript ausführen. Text, der erst per Skript nachlädt, sehen sie nicht. Am Server gerenderte Seiten, etwa mit Next.js, lösen das. Mehr dazu in WordPress zu Next.js.

Inhalte, die zitiert werden

KI-Antworten entstehen aus einzelnen Absätzen. Je leichter sich ein Absatz herauslösen lässt, desto eher wird er verwendet. Das heißt in der Praxis:

  • Eine Seite pro Leistung. Jede Leistung, jede Branche und jeder Markt bekommt eine eigene Seite. Ein Absatz auf einer Sammelseite reicht nicht.
  • Die Antwort zuerst. Jeder Abschnitt beginnt mit ein, zwei Sätzen, die die Frage beantworten. Danach folgen die Details.
  • Konkrete Fakten. Zeitrahmen, Einsatzgebiet, Zielgruppe, Zertifizierungen. Modelle zitieren, was sich prüfen lässt.
  • Fragen als Überschriften. Formulier Zwischentitel so, wie deine Kunden fragen.
  • Quellen nennen. Sag, woher eine Zahl stammt.

Google ergänzt einen wichtigen Hinweis. Du musst Texte nicht in kleine Häppchen zerlegen oder „für die KI“ umschreiben. Schreib für Menschen, die eine Antwort suchen. Genau das wollen auch die Modelle.

Strukturierte Daten und llms.txt

Strukturierte Daten

Schema.org-Markup beschreibt deine Firma in einem festen Format: Name, Adresse, Leistungen, Autoren. So erkennt ein Modell, dass zwei Schreibweisen dieselbe Firma meinen. Google sagt aber auch klar: Für die KI-Funktionen sind strukturierte Daten nicht nötig. Ein eigenes Schema dafür gibt es nicht. Wir bauen sie trotzdem ein, weil sie deine Firmendaten überall gleich halten.

llms.txt

llms.txt ist ein Vorschlag aus dem Jahr 2024. Die Datei listet Sprachmodellen die wichtigsten Seiten einer Website auf. Viele Angebote verkaufen sie als entscheidenden Schritt. Google sagt, die Suche ignoriert sie. OpenAI, Anthropic und Perplexity haben nicht bestätigt, dass ihre Suche sie für Zitate nutzt. Die Datei schadet nicht und ist schnell angelegt. Ein Hebel für Sichtbarkeit ist sie nicht.

Erwähnungen, denen die KI vertraut

Deine Website sagt, was du behaupten. Andere Seiten bestätigen, ob es stimmt. KI-Antworten stützen sich stark auf diese Bestätigung. Für B2B-Unternehmen in Deutschland und der Schweiz zählen vor allem:

  • Fachmedien und Verbände. Ein Interview, ein Gastbeitrag, ein Eintrag in der Mitgliederliste.
  • Vergleiche und Listen. Artikel über Anbieter in deinem Feld liest ChatGPT oft, wenn es selbst eine Liste baut.
  • Einheitliche Firmendaten. Gleicher Name und gleiche Adresse auf Website, Google-Unternehmensprofil, LinkedIn und in Branchenverzeichnissen.
  • Bewertungen mit Text. Eine Bewertung, die Leistung und Branche nennt, sagt mehr als fünf Sterne.
  • Referenzen auf deiner Website. Mit echten Kundennamen, sofern deine Kunden zustimmen.

Das ist der langsame Teil. Änderungen an der eigenen Website wirken, sobald die Crawler neu lesen. Erwähnungen auf anderen Seiten baust du über Monate auf. Warum manche Firmen dabei schneller genannt werden, liest du in Wie KI-Suchen Unternehmen auswählen.

So misst du deine KI-Sichtbarkeit

  • Search Console: Impressionen und Klicks aus AI Overviews und AI Mode zählen dort zur normalen Websuche.
  • Bing Webmaster Tools: Prüf, welche Daten Bing zu Zitaten in Copilot anbietet.
  • Webanalyse: ChatGPT hängt an viele Links den Parameter utm_source=chatgpt.com. Zugriffe erscheinen so als eigene Quelle. Perplexity zeigt sich als Verweisquelle.
  • Prompt-Tests: Stell jeden Monat dieselben zehn Kundenfragen in mehreren Systemen. Notier, wer genannt wird. Ein einzelner Test sagt wenig, eine Reihe zeigt den Trend.

Bei Aqtelo legen wir vor dem Start eine Zielzahl fest, zum Beispiel qualifizierte Anfragen. Gegen diese Zahl berichten wir. Wie sich SEO und GEO dabei aufteilen, steht in SEO oder GEO.

Häufige Fragen

Nein. Google ignoriert die Datei, und kein großer KI-Anbieter hat bestätigt, sie für Zitate zu nutzen. Sie schadet nicht, bringt aber keine messbare Sichtbarkeit.

Ja. GPTBot sammelt Trainingsdaten, OAI-SearchBot baut den Suchindex. Du kannst den ersten sperren und den zweiten zulassen. OpenAI behandelt beide Regeln getrennt.

Änderungen an deiner Website wirken meist nach einigen Wochen, sobald die Crawler neu lesen. Erwähnungen auf anderen Seiten brauchen Monate. Weil Antworten schwanken, solltest du über einen längeren Zeitraum misst.

Nein. Antworten unterscheiden sich je nach Person, Formulierung und Tag. Wer einen festen Platz verspricht, verspricht etwas, das niemand liefern kann.

Der erste Schritt

Öffne heute deine robots.txt unter ihredomain.de/robots.txt. Prüf, ob OAI-SearchBot, PerplexityBot und Googlebot gesperrt sind. Frag danach auch dein Hosting oder deinen CDN-Anbieter nach Bot-Regeln. Wie wir Sichtbarkeit in Suche und KI planen, liest du bei Growth.

Geschrieben von

Aqtelo-Team

Design- und Engineering-Team

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Mehr zu diesem Thema im Bereich Growth. Dort steht, was dazugehört und wann es nicht passt.

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