Deine Website bringt keine Anfragen? Zehn Gründe und was hilft
Aqtelo-TeamDesign- und Engineering-Team
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Die Website sieht gut aus, die Agentur hat geliefert, und trotzdem bleibt das Postfach leer. Oder es kommen Anfragen, aber die falschen: zu klein, zu weit weg, nur auf der Suche nach einem Preis. Viele Unternehmen denken dann an einen Relaunch.
Oft ist die Ursache konkreter. Ein unklarer erster Satz, ein Formular mit zwölf Pflichtfeldern, eine Seite, die am Handy springt. Eine gezielte Korrektur kostet weniger als ein Neubau. Hier stehen zehn Gründe und die Reihenfolge, in der du sie prüfst.
Zuerst: Traffic oder Conversion?
Ein Blick in Analytics und die Google Search Console zeigt, wo das Problem liegt. Die Gegenmittel sind verschieden. Wer mehr Besucher kauft, obwohl die Seite nicht überzeugt, zahlt nur mehr für dasselbe Ergebnis.
| Symptom | Wahrscheinliches Problem | Wo du hinschauen |
|---|---|---|
| Wenige Besucher | Traffic: Du wirst nicht gefunden | Suche, KI-Suche, Anzeigen |
| Viele Besucher, wenige Anfragen | Conversion: Die Seite überzeugt nicht oder führt nicht weiter | Angebot, nächster Schritt, Belege, Ladezeit |
| Anfragen, aber die falschen | Zielgruppe: falsches Versprechen oder falsche Suchbegriffe | Seitentexte, Suchbegriffe, Hinweise zu Umfang und Budget |
Gründe beim Traffic
1. Google findet dich nicht
Deine Seiten zielen nicht auf die Begriffe, die deine Kunden suchen. Oder die Technik macht es Suchmaschinen schwer. Gib jeder Leistung eine eigene Seite mit einem klaren Thema. Titel und Überschriften nutzen die Worte deiner Kunden, nicht deine internen Produktnamen.
2. Die KI-Suche kennt dich nicht
Einkäufer fragen heute ChatGPT, Perplexity oder die KI-Antworten von Google nach Anbietern. Seiten mit vagen Texten oder Inhalten, die erst per JavaScript erscheinen, werden übergangen. Klare Aussagen, Fakten und strukturierte Daten helfen. Mehr dazu liest du in In ChatGPT empfohlen werden.
3. Es kommen die falschen Besucher
Breite Suchbegriffe und schlecht eingegrenzte Kampagnen bringen Klicks, aber selten Anfragen. Ziel auf Suchen mit Kaufabsicht. Sag auf der Seite offen, für welche Firmen und Projektgrößen du arbeitest.
4. Anzeigen führen auf die Startseite
Wer auf eine Anzeige zu einem bestimmten Angebot klickt, will genau dieses Angebot sehen. Landet er auf der Startseite, sucht er erst. Viele suchen nicht lange. Eine eigene Kampagnenseite pro Angebot löst das. Wann sich das lohnt, steht in Landingpage oder Website.
Gründe bei der Conversion
5. Das Angebot ist unklar
Versteht ein Besucher nach wenigen Sekunden nicht, was du tust, für wen und warum gerade du, geht er. Schreib oben auf die Seite einen Satz, der Leistung, Zielgruppe und Ergebnis nennt. Schlagworte wie „Qualität“ oder „Partner auf Augenhöhe“ beantworten keine dieser Fragen.
6. Kein sichtbarer nächster Schritt
Ein Kontakt-Link im Footer ist keine Handlungsaufforderung. Leg pro Seite eine Hauptaktion fest: Erstgespräch, Anfrage oder Rückruf. Sie steht ohne Scrollen im Blick und wiederholt sich nach jedem wichtigen Abschnitt.
7. Die Seite ist am Handy langsam
Auch Entscheider lesen unterwegs. Schwere Bilder, viele Skripte und springende Layouts kosten Anfragen, bevor jemand den ersten Satz liest. Komprimier Bilder, entfern unnötige Skripte und teste auf einem echten Handy. Was Ladezeit konkret kostet, liest du in Ladezeit und Anfragen.
8. Zu wenig Belege
Keine Namen, keine Referenzen, kein Team, keine Adresse: Besucher zögern. Im B2B prüft oft ein ganzes Gremium mit. Zeig echte Projektbeispiele, Kundenstimmen mit Erlaubnis, Zertifikate und die Menschen hinter dem Angebot. Ein vollständiges Impressum gehört dazu.
9. Das Formular ist zu schwer
Lange Formulare, unnötige Pflichtfelder, eine Fehlermeldung ohne Erklärung, keine Bestätigung nach dem Absenden. Frag nur ab, was du für die erste Antwort brauchst. Test das Formular jeden Monat selbst. Bestätige jeden Eingang per E-Mail.
10. Niemand misst, und niemand antwortet schnell
Ohne Tracking siehst du nicht, auf welcher Seite Besucher abspringen. Ohne schnelle Antwort ruft der Interessent beim nächsten Anbieter an. Miss Formulare, Anrufe und Terminbuchungen als Ziele, mit Einwilligung. Antworte am selben Tag.
In welcher Reihenfolge du prüfst
- Zahlen ansehen. Besucher gegen Anfragen, getrennt nach Quelle und Gerät.
- Die wichtigste Seite neu schreiben. Erster Satz und Hauptaktion zuerst.
- Belege ergänzen. Referenzen, Team, Kundenstimmen, Firmendaten.
- Formular und Messung prüfen. Selbst absenden, Eingang und Tracking kontrollieren.
- Ladezeit am Handy messen. Mit PageSpeed Insights und auf einem echten Gerät.
- Erst dann über einen Neubau entscheiden. Ein Relaunch lohnt sich, wenn Technik oder Struktur die Korrekturen blockieren.
Bei Aqtelo legen wir vor jedem Auftrag eine Zielzahl fest, meist qualifizierte Anfragen pro Monat. Danach berichten wir gegen genau diese Zahl. So siehst du, welche Änderung gewirkt hat und welche nicht.
Häufige Fragen
Meist ist das Angebot unklar, der nächste Schritt fehlt, die Seite ist am Handy langsam oder es fehlen Belege. Beginn mit dem ersten Satz und der Hauptaktion deiner wichtigsten Seite.
Oft reichen gezielte Änderungen. Ein Neubau lohnt sich, wenn Technik, Ladezeit oder Struktur verhindern, dass du Probleme behebst. Wie du dabei deine Rankings behältst, steht in Relaunch ohne SEO-Verlust.
Das hängt vom Kanal ab. Änderungen an Text und Formular wirken auf Besucher sofort, die Wirkung siehst du nach einigen Wochen in den Zahlen. Neue Rankings in der Suche brauchen meist Monate. Eine feste Zahl kann seriös niemand versprechen.
Manchmal. Struktur und Inhalt zählen aber mehr als die Optik. Ein klares Angebot und ein sichtbarer nächster Schritt schlagen eine schöne Seite ohne beides.
Der erste Schritt
Öffne deine wichtigste Leistungsseite auf dem Handy. Lies nur den ersten Bildschirm und frag: Weiß ein Fremder jetzt, was wir tun, für wen, und was er als Nächstes tun soll? Wenn nicht, beginnst du dort. Wie wir Websites auf Anfragen ausrichten, liest du bei Growth.
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